Steinzeit

Schon in der Steinzeit war das Gebiet von Apetlon besiedelt, dies beweisen immer wieder Funde aus dieser Epoche.

Bronze- / Eisenzeit

Auch aus der Bronze- und Eisenzeit gibt es zahlreiche Funde.

< 5 Jh. v.Chr.

Vor dem 5. Jahrhundert vor Christus waren die Bewohner illyrische Völker, danach kamen keltische Bojer in dieses Gebiet. In der römischen Zeit wurden vorwiegend Veteranen angesiedelt, das bekunden viele Münzfunde. Während der Völkerwanderung zogen verschiedene Völker wie Ostgoten, Vandalen, Hunnen und andere mehr durch das heutige Gebiet um Apetlon. Anschließend ließen sich Awaren und Slawen in der Gegend nieder.

 

Karl der Große siedelte bayrische Kolonisten an, die den Osten seines Reiches beschützen sollten.

 

Später kamen Magyaren, Mongolen und Petschenegen in unser Gebiet.

1253

Nach deren Abzug besiedelte man die Ebene mit deutschen Siedlern. In diese Zeit – das war 1253 - dürfte auch die Entstehung Apetlons fallen.

1318

Erste urkundliche Erwähnung fand Apetlon unter dem Ortsnamen Banfalva im Jahre 1318. König Karl gab das Gut „Nytésfelde“ den Adeligen von Keych zurück.

 

Die ursprüngliche Ansiedlung vermutet man westlich vom heutigen Ortgebiet am sogenannten „Don“ (Dorn), also näher am Neusiedler See. Wegen des ansteigenden Wasserspiegels des Sees flüchteten die Bewohner – sie waren schwäbischer Abstammung aus der Gegend des Bodensees - und gründeten die jetzige Gemeinde.

1410

Die heutige Gemeinde Apetlon soll 1410 unter dem Ortsnamen Apathlan auf dem Platz, auf dem sie heute steht, erbaut worden sein.

1500

Seit 1500 gehört Apathlan zur Herrschaft Eisenstadt.

1529

Im Jahre 1529 verwüsteten die Türken das Dorf. Fast alle Häuser wurden niedergebrannt.

1579

1579 änderte sich der Ortsname. Die Gemeinde wurde nun Apotlan genannt.

1643

1643 nannte man unsere Gemeinde Apethlonensis.

1683

Im Jahr 1683 verwüsteten die Türken das Dorf erneut. Die Gegend fand auch in den darauffolgenden Jahren keine Ruhe! Kuruzzen fielen ein und setzten den Bewohnern zu. Danach beruhigte sich die politische Lage, doch machten Epidemien und Hungersnöte der Bevölkerung immer wieder zu schaffen.

 

Der Ortsname von Apetlon wurde oft geändert:

1773

1773 nannte man den Ort Banfalu

1866

1866 Appetlon

1918

Nach dem ersten Weltkrieg 1918 hieß unser Ort Mosonbánfalva.

 

Die beiden Weltkriege brachten Apetlon viel Leid, was sich nicht nur in den Opferzahlen zeigt.

1945

Erst nach 1945 wurdu der wirtschaftliche Aufschwung auch in Apetlon spürbar. Im Zuge des Wiederaufbaus wurden öffentliche Einrichtungen neugebaut bzw. umfassend saniert. Hier sind das Gemeindeamt, die Volksschule, der Kindergarten und das Feuerwehrhaus zu nennen. Auch in die Infrastruktur wurde seither ständig investiert, als große Projekte sind der Straßen- und Kanalbau, sowie die Ortsbeleuchtung zu nennen.

1991

Urkunde: Erhebung zur MarktgemeindeEin bedeutendes Ereignis war die Erhebung Apetlons zur Marktgemeinde am 1. Oktober 1991.

1993

Apetlon und die Lange Lacke wurden der Kern des Nationalparks Neusiedler See- Seewinkel.

2001

Apetlon und sein Gemeindegebiet gehören zum UNESCO Welterbe Fertö - Neusiedler See